Pathological Demand Avoidance (PDA) bezeichnet ein Verhaltensprofil, bei dem alltägliche Anforderungen als so belastend erlebt werden, dass sie konsequent vermieden werden. Es wird von vielen Fachleuten dem Autismusspektrum zugeordnet und ist durch besondere Verhaltensmerkmale gekennzeichnet.

PDA-Kinder, umgangssprachlich teilweise auch als „PANDA-Kinder“ benannt, zeichnen sich durch ein ausgeprägtes Bedürfnis nach Autonomie und eine intensive Vermeidung von Anforderungen aus. Sie reagieren häufig mit Verhandlungen, Ausweichstrategien, Humor, Rollenspielen oder Rückzug, wenn sie sich unter Druck gesetzt fühlen. Zudem zeigen viele eine hohe Sensibilität gegenüber Reizen, ein ausgeprägtes Gerechtigkeitsempfinden, starke emotionale Reaktionen, wie Meltdowns oder Shutdowns in belastenden Situationen. Für Eltern ist der Umgang mit ihren Kindern häufig herausfordernd, weil herkömmliche Erziehungsstrategien oft ebenso wenig wirksam sind wie viele der etablierten pädagogischen Ansätze für autistische Kinder. Um besser zu verstehen, wie ein gelingendes Miteinander aussehen kann, lohnt es sich, zunächst einen Blick auf die Besonderheiten zu werfen, die hinter diesem Verhaltensprofil stehen.

Pathological Demand Avoidance: Zusammenspiel der Besonderheiten

Beim PDA-Profil gibt es keine wissenschaftlich gesicherte Einzelursache. Die Forschung geht derzeit davon aus, dass mehrere Faktoren zusammenwirken. Unter anderem können diese Besonderheiten damit zusammenhängen:

  • Veränderte Informationsverarbeitung: Viele autistische Menschen verarbeiten Sinnesreize, soziale Informationen und innere Körpersignale anders als neurotypische Menschen. Dadurch können alltägliche Situationen schneller als überwältigend oder belastend erlebt werden.
  • Besonderheiten der Stressregulation: Forschende vermuten, dass Menschen mit einem PDA-Profil auf Anforderungen übermäßig schnell mit einer Aktivierung des autonomen Nervensystems reagieren. In solchen Momenten steht weniger die bewusste Verweigerung als vielmehr der Versuch im Vordergrund, den empfundenen Stress und das Gefühl des Kontrollverlustes zu reduzieren.
  • Ausgeprägte Stress- und Angstreaktionen: Studien deuten darauf hin, dass alltägliche Anforderungen bei Menschen mit einem PDA-Profil sehr starke Stress- oder Angstreaktionen auslösen können. Die Anforderungsvermeidung dient dann häufig der Regulation dieses inneren Stresses und nicht dem bewussten Widerstand gegen Regeln.
  • Sensorische Besonderheiten: Viele autistische Menschen weisen sensorische Überempfindlichkeiten auf. Geräusche, Berührungen, Licht oder andere Sinnesreize können das Nervensystem zusätzlich belasten, sodass selbst kleine Anforderungen schließlich zu viel werden.
  • Hohes Autonomiebedürfnis: Als zentrales Merkmal des PDA-Profils gilt ein ausgeprägtes Bedürfnis nach Selbstbestimmung. Fremdbestimmte Anforderungen können als erheblicher Kontrollverlust erlebt werden und dadurch Stress auslösen.
  • Besonderheiten der exekutiven Funktionen: Schwierigkeiten bei der Handlungsplanung, dem Aufgabenbeginn, dem Wechsel zwischen Tätigkeiten oder der kognitiven Flexibilität können dazu beitragen, dass Anforderungen als sehr belastend erlebt werden. Dieser Zusammenhang wird diskutiert.

Pathological Demand Avoidance ist noch verhältnismäßig wenig erforscht. Weitere Forschung, auch im Hinblick auf den Autismusbereich sowie mehr Spielraum in Bezug auf die aktuellen systemischen Gegebenheiten (Schule etc.), wird notwendig, um diesen Kindern und ihren Eltern angemessen helfen zu können.

Panik & innere Blockaden: Drei Sichtweisen

Panda auf Holzsteg

Kinder mit Pathological Demand Avoidance werden auch PANDA-Kinder genannt, aufgrund der Strategie zum Umgang mit dem Verhaltensprofil. © George Lu under cc

Im Grunde lösen Erwartungen und Anforderungen bei Kindern mit PDA panikartige Bedrohungsgefühle und immense innere Blockaden aus. Wie können Eltern von Kindern mit Pathological Demand Avoidance damit umgehen? Drei Sichtweisen dazu:

„Ohne Trauma durch die Schulzeit?“

„Die Kindheit und insbesondere die Schul- und Kitazeit sind für viele Kinder mit einem PDA-Profil die größte Herausforderung. Gelingt es Eltern und Fachkräften, diese Jahre mit möglichst wenig chronischem Stress, Überforderung und Beschämung zu gestalten, also ohne traumatische Erfahrungen, verbessern sich die Chancen umso mehr, dass die Kinder mit zunehmender Reife mehr Selbstregulation entwickeln, ihre Stärken nutzen und ihren eigenen Weg in ein selbstbestimmtes Erwachsenenleben finden.“

„Mehr Freiheiten für PDA-Kinder“

„Ich bin Mutter eines Kindes mit einem PDA-Profil. Mein Kind hatte immer wieder innere Blockaden. Es wollte nicht mit auf Familienfotos, nicht mit allen am Tisch sitzen und sich nicht in Gruppen einfügen. Manchmal wollte es nicht einmal in den Wald gehen – obwohl es dort, wenn wir erst einmal angekommen waren, großen Spaß hatte. Fast jede Anforderung wurde zunächst zu einer Hürde: aufstehen, anziehen, essen, das Haus verlassen. Alles konnte in langen Diskussionen enden.

Ich hatte das große Glück, von zu Hause aus arbeiten zu können. Mein Mann und ich waren uns einig, dass wir den Alltag anders gestalten mussten. Den Begriff PDA kannten wir damals noch nicht. Trotzdem entwickelten wir vieles intuitiv: Wir arbeiteten miteinander statt gegeneinander, gaben möglichst viel Mitbestimmung, sprachen uns als Eltern ab und passten unsere Erwartungen immer wieder an. Das gelang nicht immer. Es gab Tage voller Erschöpfung, Frust und Zweifel. Der Alltag verlangte uns ein hohes Maß an Geduld und Flexibilität ab.

Unser Kind besuchte zunächst nur an wenigen Vormittagen eine kleine Waldgruppe, in der ich selbst dabei sein konnte. Später wechselte es auf eine freie Schule mit viel Freiheit und Mitbestimmung. Aus unserer Sicht war genau dieses Umfeld entscheidend. Der ständige Kampf gegen Anforderungen trat nach und nach in den Hintergrund. Heute ist unser Kind in der Pubertät. Es organisiert seinen Alltag zunehmend selbstständig und bereitet sich auf den Schulabschluss vor.

Natürlich ist jedes PDA-Kind anders, und nicht jede Familie hat die Möglichkeit, den Alltag so flexibel zu gestalten wie wir. Deshalb möchte ich unsere Geschichte nicht als Rezept verstanden wissen. Sie zeigt jedoch, wie viel Entwicklung möglich sein kann, wenn ein Kind über Jahre hinweg nicht permanent gegen sein eigenes Nervensystem kämpfen muss.“

„PDA in freier Gesellschaft?“

„Wäre ein PDA-Profil in einer freieren und selbstbestimmteren Gesellschaft überhaupt eine so große Herausforderung? Wenn ich auf mein Kind schaue, glaube ich, dass es weniger die einzelnen Anforderungen sind als ihre ständige Häufung. Jede Erwartung kostete Energie. Jede Fremdbestimmung erhöht den Stress. Bis das Nervensystem irgendwann keine Reserven mehr hat und selbst die kleinste weitere Anforderung zu viel wird.“

PANDA-Strategien bei Kindern mit PDA

Für Eltern bleibt es ein schmaler Grat: Einerseits benötigen Kinder mit einem PDA-Profil möglichst viel Autonomie und Mitbestimmung, damit ihr Nervensystem nicht dauerhaft in einen Stresszustand gerät. Andererseits gehören Anforderungen zum Leben dazu, und Kinder müssen nach und nach lernen, mit ihnen umzugehen. Das Ziel ist daher weder ständiges Nachgeben noch konsequenter Druck, sondern eine Begleitung, die Sicherheit vermittelt, Überforderung reduziert und gleichzeitig die Entwicklung von Selbstständigkeit fördert.

Der PDA-Autismusverein rät dazu:

Wird durch die PANDA-Strategien ein niedrigeres Erregungsniveau des Kindes erreicht, führt das zu einer deutlichen Entspannung der ganzen Familie. Außerdem wird genau dieses niedrigere Erregungsniveau das Kind mit der Zeit befähigen, Fortschritte zu machen und selbst gesetzte Ziele zu erreichen.

Und weiter:

Es geht bei PDA absolut nicht darum, gar keine Grenzen mehr zu wahren oder jegliche Anforderung zu beseitigen. Das Ziel sollte aber sein, das Gefühl von Gleichberechtigung zu fördern.

Zitiert nach PDA-Autismusverein

Kooperation & Flexibilität bei Pathological Demand Avoidance

Hand drückt Knetball mit Form eines Hirnes

Bei PANDA-Kindern schlägt das Stresssystem früher Alarm. © Sari Montag under cc

Kooperation und Flexibilität zeigen in vielen Familien von Kindern mit Pathological Demand Avoidance sichtbare Erfolge. Die PANDA-Strategie ist ein häufig genutzter Unterstützungsansatz für Menschen mit PDA. Sie ermöglicht den Kindern relativ viel Autonomie und einen geringen Kontrollverlust. Von der PDA Society entwickelt, soll der Ansatz helfen, den Alltag mit möglichst wenig Druck und Konflikten zu gestalten. Statt direkter Anweisungen kann es hilfreich sein, dem Kind Möglichkeiten anzubieten oder Beobachtungen zu formulieren. Anforderungen sollten indirekt und entpersonalisiert ausgedrückt werden. Dadurch erlebt das Kind mehr Selbstbestimmung und weniger Druck.

Nachfolgend haben wir in Anlehnung an den PDA-Autismusverein die PANDA-Strategien beschrieben.

P – Pick Battles: Priorisieren & Kompromisse finden

Beschränke Anforderungen auf das Wesentliche. Überlege dir, ob eine Regel wirklich notwendig ist und inwieweit Flexibilität möglich ist. Einzelne Regeln werden dann auch wahrscheinlicher befolgt.

„Die ersten Jahre bin ich meinem Kind beim Spielen hinterhergelaufen und habe es gefüttert, weil es sonst nichts essen oder am Tisch sitzen wollte. Egal, was wir versucht haben, es endete immer in Eskalation. Die anderen Mütter schüttelten den Kopf und wiesen mich zurecht. Ich eignete mir einen inneren Trotz an und versuchte, es auszublenden, auch wenn ich ganz schön unter Druck stand. Später aß mein Kind manchmal beim iPad-Schauen. Was soll ich sagen? Mein Kind ist inzwischen erwachsen und es sitzt mit uns am Tisch und spricht mit uns. Also alles kein Drama.“

Schaffe Möglichkeiten zur Mitbestimmung. Gib deinem Kind, wenn möglich, Wahlmöglichkeiten. Schon kleine Entscheidungen vermitteln ein Gefühl von Kontrolle.

Anstatt zu sagen: „Zieh jetzt bitte deine Jacke an“, könnte man fragen: „Meinst du, heute reicht die dünne Jacke oder wäre die dicke besser?“ Dadurch bleibt ein Gefühl von Wahlfreiheit und Selbstbestimmung erhalten.

Erkläre die Gründe hinter einer Anforderung immer wieder ruhig und verständlich. Viele Kinder mit Pathological Demand Avoidance kooperieren besser, wenn sie den Sinn einer Regel nachvollziehen können.

„Mein Mann ist mit meinem Kind ohne Jacke vor die Tür gegangen im Winter. Nur kurz, um ihm zu zeigen, wie kalt es ist. Danach funktionierte es.“

Manche Dinge sind jedoch nicht verhandelbar

Dazu zählen unter anderem Sicherheit oder Gesundheit. Ein Beispiel:

„Ich habe meinem Kind Fotos von Karieszähnen bei Kindern gezeigt und ihm die Bakterien wie kleine Männchen geschildert, die mit Baggern auf den Zähnen arbeiten. Oft habe ich dann witzelnd gesagt: ‚Oh, da sehe ich schon ein Männchen mit Bagger.‘ Mein Kind ging selten gleich zum Zähneputzen, aber es sagte dann: ‚Gleich‘, und kam nach – und es klappte die meiste Zeit.“

Zudem ein nicht ganz unwichtiger Tipp: Atme immer wieder bewusst durch und versuche, den Druck von außen auszublenden. Andere sehen nur einzelne Momente. Du kennst dein Kind am besten und kannst darauf vertrauen, dass du mit der Zeit den Weg findest, der für euch funktioniert.

A – Anxiety Management: Angst reduzieren & Sicherheit vermitteln

Da Anforderungsvermeidung allgemein mit einer ausgeprägten Stressreaktion verbunden ist, steht zunächst die emotionale Entlastung im Vordergrund. Ein ruhiges Umfeld und verständnisvolle Reaktionen helfen dem Nervensystem deines Kindes, wieder Sicherheit zu finden.

Versuche, hinter das Verhalten zu schauen: Welche Angst, welche Unsicherheit oder welche sensorische Überforderung könnte gerade dahinterstecken? Auch hilft es, zunächst zu beruhigen und Sicherheit zu vermitteln, als auf der eigentlichen Anforderung zu bestehen.

Zudem ist es durchaus nützlich, Stress vorab zu reduzieren, als später auf eine Verweigerung zu reagieren. Dazu kann gehören: früher aufzubrechen, Menschenmengen zu vermeiden oder einen Tag weniger stark zu verplanen. Viele Kinder kommen beispielsweise besser zurecht, wenn sie nur mit einem anderen Kind im Wald spielen anstatt an großen Gruppenaktivitäten teilzunehmen. Ein möglichst entspannter Alltag hält den Stresspegel niedrig.

Auch Humor hilft:

Mädchen mit Krokodil in der Hand

PDA-Kinder sind sehr selbstbestimmt. © monkeepic under cc

„Bei uns hat der Aufbruch in die Kita oft geklappt, wenn ich Folgendes gemacht habe: Ich bin, gespielt panisch übertrieben, durch die Wohnung gerannt (wie eine Figur in einem witzigen Film) und rief: „Oh nein! Wir haben völlig die Zeit vergessen! Aaaah, wo sind die Schuhe? Wo ist die Jacke?“ Ich wedelte mit den Händen und verstellte meine Stimme. Es war klar, dass ich Quatsch machte. Mein Kind lachte, machte mit, indem es mir immer hinterherrannte, und verließ schließlich ohne Probleme das Haus.“

Je mehr Termine, soziale Anforderungen, Lärm, Zeitdruck oder Unvorhersehbarkeit zusammenkommen, desto schwieriger werden selbst einfache Anforderungen.

N – Negotiation & Collaboration: Verhandeln & zusammenarbeiten


Anstelle von Befehlen oder starren Vorgaben wird versucht, Lösungen gemeinsam zu entwickeln. Viele Betroffene reagieren besser auf Mitsprache als auf Anweisungen.

Beim Aufräumen: „Wo kam das nochmal hin? Ich habe es schon wieder vergessen. – Ach, danke für deine Hilfe. Kannst du es dort hinpacken?“

Vertrauen und Bindung und Fairness stehen für ein kooperatives Miteinander. Es gilt: Gemeinsame Problemlösungen statt Machtkämpfe: „Mhm, ich habe hier ein Problem und weiß nicht, wie ich das machen soll. Vielleicht hast du eine Idee?“

D – Disguise & manage demands: Anforderungen entschärfen


Aufforderungen können umformuliert oder spielerisch verpackt werden (siehe Beispiele oben), beispielsweise als Bitten, Fragen oder Suche nach Rat. Offene Fragen oder indirekte Vorschläge werden häufig als weniger bedrohlich erlebt. Es hilft auch, Dinge als ein gemeinsames Vorhaben zu gestalten: „Manchmal klappte es, dass wir so aufräumten: Unser Kind steht vor der Spielkiste und ich werfe ihm die weichen Sachen zu, damit sie weggepackt werden können. Oder andersrum. So machte das Aufräumen uns beiden Spaß. Manchmal ging es, manchmal klappte es nicht. Man muss flexibel bleiben.“

A – Adaptation: Anpassung
 & Unterstützung

Die Anpassung sollte individuell erfolgen. Was einer Person hilft, kann bei einer anderen wirkungslos sein. Daher wird empfohlen, Strategien flexibel an die Bedürfnisse des Einzelnen anzupassen.

  • Probiere aus, was deinem Kind den Zugang zu einer Situation erleichtert. Verlasse dich auf deinen Instinkt. Spielerische Elemente und ein Umgang auf Augenhöhe entschärfen Anforderungen deutlich.
  • Bleibe flexibel und habe eine Alternative in der Hinterhand. Nicht jede Strategie funktioniert an jedem Tag – und das ist in Ordnung. Gerade wenn Belastungen von außen dazukommen, ist das Nervensystem natürlich bereits deutlich beansprucht. Schaue, was geht und was nicht. Ruhe, Freiraum und ja, auch Mediennutzung, sind willkommene Auswege.
  • Plane genügend Zeit ein und vermeide unnötigen Zeitdruck. Viele Kinder mit einem PDA-Profil benötigen mehr Zeit, um sich innerlich auf eine Anforderung einzulassen.
  • Setze auf Kooperation statt Konfrontation. Absprachen, gemeinsames Verhandeln und gegenseitiges Entgegenkommen fördern häufig mehr Bereitschaft als Druck oder starre Vorgaben. Dein Kind braucht das Gefühl, dass du auf seiner Seite bist und es für voll nimmst. Sonst macht es sehr schnell dicht.
  • Beispielsweise kannst du (wenn es sich anbietet) auch sagen, dass du diese oder jene Anforderung auch „blöd“ findest, es aber leider so vorgegeben ist und ihr es nicht anders machen könnt. Anschließend wartet dann auf euch beide eine Belohnung – fürs Durchhalten.

Wichtiger Reminder: Nicht alles funktioniert immer bei jedem Kind mit Pathological Demand Avoidance. Bekomme keinen Erwartungsdruck, wenn dieses oder jenes nicht bei deinem Kind funktioniert. Verlasse dich auf dein Gespür und lasse dich darauf ein. Auch wenn du an manchen Tagen verzweifeln möchtest, insgesamt wird es dir immer besser gelingen.

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